Frauen treffen kaufentscheidungen

Demnach sollten innerhalb des Marketings nicht nur die Emotionssysteme der Zielgruppe berücksichtigt werden, sondern auch das Geschlecht! Aber warum?

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Nun, zur Beantwortung dieser Frage beschäftigen wir uns mal etwas genauer mit dem weiblichen und männlichen Gehirn. Aber auch der Nervenbotenstoff Oxytocin ist durchaus wichtig!

Dieses treibt nicht nur an, sondern macht auch euphorisch. Für das Marketing bedeutet dies, dass Verkaufs- und Produktargumentationen für Männer und Frauen unterschiedlich sein sollten.

Frauen treffen kaufentscheidungen

Nicht alle Männer sind nur dominanzgetrieben und nicht alle Frauen sind nur balance- und stimulanzeorieniert. Dies ist nicht nur auf die weiblichen Hormone zurückzuführen, sondern auch auf die stärker ausgeprägten Gehirnbereiche, die für Bindung, Fürsorge und Sozialverhalten zuständig sind. Ein stärkeres Interesse besteht ebenfalls an Produkten, die die Fantasie anregen oder an Produkten, die Fürsorge und Geborgenheit vermitteln.

Männer lieben hingegen vorwiegend technische Produkte, die berechenbar sind und mit denen sie einen gewissen Status haben sowie Macht ausüben können. Hierzu zählen beispielsweise Autos, Maschinen oder sonstige technische Geräte.

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Doch es gibt nicht nur bei der Wahl von Produkten Unterschiede, sondern auch bei dem Präferieren von bestimmten Produktformen sowie Sprach — und Argumentationsstilen. Aufgrund des Östrogens, welches für Weichheit und Sanftheit steht, bevorzugen Frauen weiche und runde Produktformen.

Männer hingegen quadratische, geradlinige und praktische. Wenn es nun um den richtigen Sprach- und Argumentationsstil eines Produktes geht, so sollte bei Frauen berücksichtigt werden, dass sie u.

YouGov | Frauen oder Männer - wer entscheidet beim Kaufen?

Männer mögen es hingegen kurz und knapp, mit den wichtigsten Hardfacts. Zu beachten sind dabei natürlich auch die unterschiedlichen Schwerpunkte der Emotionssysteme. Hierzu ein kleines Beispiel aus dem Bereich der Automobilbranche:.

Optimale Ansprache eines Autoverkäufers bei einem Mann: Bei einem Mann würden innerhalb weniger Zentelsekunden die Bereiche im Gehirn stimuliert werden, die für Dominanz und Aggression zuständig sind, wobei es dann natürlich auch zur Stimulierung des Belohnungszentrums Nucleus accumbens kommen würde. Denn die obige auf Hardfacts reduzierte Aussage geht auf den emotionalen Schwerpunkt des Mannes ein. Der Mann sieht sich in diesem Moment gegenüber anderen Männern überlegen und er hat die Möglichkeit, mit genau diesem Auto Macht und Status zu demonstrieren.

Bei Frauen würde sich hingegen kein Bereich des Gehirns für diese Aussage begeistern. Optimale Ansprache eines Autoverkäufers bei Frauen: Bei dieser Aussage würde nun auch bei den Frauen das Belohnungszentrum aktiviert werden. Im Text wird suggeriert, Frauen würden selbst beim Autokauf die wesentliche Rolle spielen: Dies entspricht fast der gespiegelten Relation beim Kleidungskauf, somit ist die Aussage so sinnvoll wie zu sagen, dass Männer die wesentliche Rolle beim Kleidungskauf spielen. Auch ansonsten gibt die Graphik nur eine weibliche Dominanz bei Medikamenten und Kinderbetreuung her, alles andere ist entweder gleich verteilt oder männlich dominiert.

Wertmässig scheint die Behauptung kaum zu halten zu sein, die Grundaussage somit irreführend. Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten Meldungen pro Tag.

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